Vorstellung der Trainer des ASV Hof – Teil 4

Fabian Rudert – mit Herzblut ein ASVler

Nachdem mit den drei Neuzugängen Alexander Ackermann, René Roth und Hayk Ghazaryan bereits drei unserer Trainer vorgestellt wurden, werden wir im Laufe der nächsten Wochen unser gesamtes Trainerteam folgen lassen.

Der mehrfache Bayerische Meister im Jugend- und Juniorenbereich begann im Jahr 2001 beim ASV Hof mit dem Ringen. Mit 18 Jahren legte er die Prüfung zum C-Lizenztrainer ab. Rudert wurde von Anfang an im Trainingsbetrieb eingesetzt und zeichnet nun schon seit vier Jahren für die erste Mannschaft verantwortlich. Peter Schaller, stellvertretender Vorsitzender des ASV Hof, ist von Rudert begeistert: „Fabian ist ein ASVler durch und durch. Im Freistil hat er durch seine kraftvolle und von Technik geprägte Ringweise gerade für unseren Nachwuchs eine absolute Vorbildfunktion“.

Fabian Rudert zwingt seinen Gegner in der Bayernliga auf beide Schultern

Der 26-jährige Rudert, der dreieinhalb Jahre Betriebswirtschaft und noch ein Master-Studium mit eineinhalb Jahren draufgesetzt hat, sieht sich bei Mannschaftskämpfen die Aufstellungen der Gegner immer ganz genau an: „Ich bin jedes Mal stolz, wenn wir als ASV Hof mit einer Mannschaft antreten, die nur aus eigenen Ringern, also aus Ringern, die in Hof das Ringen erlernt haben, besteht. Dass wir mit diesem Team dann auch gegen Mannschaften bestehen können, die sich mehrfach verstärkt haben, finde ich herausragend“. „Aber“, so der immer sportlich eingestellte Hofer Trainer weiter, „das soll jetzt nicht despektierlich gegenüber eben den Vereinen klingen, die eine andere Philosophie verfolgen und mit finanziellen Anreizen
den ein oder anderen Ringer locken. Jeder Verein tut das, was er für richtig hält“.

Rudert sieht in der Trainerlegende Horst Zeh ein Vorbild: „Horst war mein Trainer über viele Jahre hinweg. Die Art mit seinen Schützlingen umzugehen, wie er junge Menschen immer wieder begeistert hat, aber gleichermaßen auch extrem gefordert und gefördert hat. Das ist schon herausragend. Das umfangreiche ringerische Wissen und der unbändige Willen junge Ringer bestmöglich auszubilden, zeichnen Horst Zeh aus“.

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ Dieses Zitat ist das Lebensmotto Ruderts, der als  Verkaufsleiter bei einem der größten Lebensmitteleinzelhändler angestellt ist. Er bringt damit seine Einstellung, nicht nur beim Ringen, auf den Punkt: „Wenn ich nicht alles versuche, weiterzukommen, brauche ich mich nicht wundern, wenn ich meine
Ziele nicht erreiche. Ich muss überall kämpfen. In der Schule, auf der Matte und im Leben“.

Dies vermittelt der ASV-Trainer bei jedem Training seinen Schützlingen. Aber ihm liegen noch weitere Dinge am Herzen, die er immer wieder umsetzt: „Kinder müssen früh für etwas begeistert werden, denn nur so entwickeln sie eine Leidenschaft, für die sie brennen. Ich vermittle unserem Nachwuchs gerne die Leidenschaft für das Ringen, denn die Sportart Ringen ist Einzel- und Teamsport zugleich. Einerseits müssen sich Ringer als Teammitglied unterordnen und Teamgeist zeigen, andererseits sich auch allein auf der Matte im Kampf eins gegen eins durchsetzen. Außerdem lernt man beim Ringen sehr früh Respekt und
Wertschätzung gegenüber anderen zu haben. Die Integration aller Kulturen ist ohnehin die Hauptaufgabe des Sports im Allgemeinen und des Ringens im Besonderen.“

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