Vorstellung der Trainer des ASV Hof – Teil 1

Neuzugang Alexander Ackermann – Greco-Trainer mit Leidenschaft

„Denkt dran – das ist unser Ziel“, ruft Alexander Ackermann den trainierenden ASV-Ringern zu. Dabei schlägt er mit der flachen Hand auf die schwarze Anschlagtafel im Ringerraum. Bereits vor Monaten hat er dort zusammen mit den Ringern das Ziel für die diesjährige Saison definiert: „Aufstieg in die Bayerische Oberliga“. Im nächsten Augenblick steht Alex schon wieder in der Mattenmitte, gibt Anweisungen und motiviert die Ringer. Sekunden später sucht er sich einen Trainingspartner und ist selbst mitten im Geschehen. „Wir sind froh, dass sich Alex dem ASV Hof angeschlossen hat und als Trainer unsere Jungs vor allem im Griechisch-Römischen Stil weiterentwickelt“, freut sich stellvertretender Vorsitzender Peter Schaller. 

Neuzugang Alexander Ackermann (Foto: ASV Hof)

Doch der Reihe nach. Alexander Ackermann hat im Jahr 1995 beim südbayerischen SC Anger das Ringen begonnen und trug sich regelmäßig in die Siegerlisten bei Bayerischen Meisterschaften ein. Der bescheidene Sportler erklärt: „Ja, das war nichts Großes. Ich habe viel trainiert und auf der Matte alles gegeben“. Den größten Erfolg seiner Laufbahn feierte Ackermann mit seinem Heimatverein SC Anger, als dieser im Jahr 2002 in die erste Bundesliga aufstieg. Seinen letzten Kampf für den SC Anger bestritt er im Jahr 2011 und konzentrierte sich fortan auf seinen Beruf. Der Soldat, der seit 2017 in Oberfranken lebt, ist seit 2021 in Hof stationiert und verlegte somit seinen Lebensmittelpunkt komplett nach Oberfranken.
Natürlich besuchte Alexander Ackermann sofort das Training des ASV Hof. „Den ASV Hof habe ich schon als Jugendlicher als einen Verein wahrgenommen, der über eine stolze Ringertradition verfügt. Da war es für mich klar, dass ich mal bei den Hofer Ringern vorbeischaue. Ich brachte meinen Sohn Jan zu den ASVlern und wir wurden gleich herzlich aufgenommen.“

Der 39-jährige Ackermann lacht: „Zunächst trainierte ich bei den Männern mit normalen Hallenschuhen. Einerseits wollte ich mich noch nicht als Ringer outen, andererseits hatte ich gar keine Ringerschuhe mehr. Beides änderte sich sehr schnell. Beim ASV-Training erkannte mich Martin Preiß sofort, denn mit ihm gemeinsam habe ich früher viele Turniere bestritten. Dann bestellte meine Frau im Internet ohne mein Wissen Ringerschuhe und schickte mich quasi zum Männertraining des ASV.“
Die ASVler merkten schnell, dass sie es nicht nur mit einem exzellenten Greco-Ringer zu tun haben, sondern dass er auch als Greco-Trainer eine hervorragende Bereicherung für den ASV Hof ist. Die Aktiven und auch die Vorstandschaft sind sich einig: „Alex passt zu 100% zu uns. Er ist ehrgeizig, trainiert knallhart, ist aber auch witzig und hat immer ein offenes Ohr. Es macht einen riesigen Spaß mit ihm zu trainieren. Er ist mittlerweile ein echter ASVler.“ „Der ASV Hof ist ein bodenständiger Verein, der professionell arbeitet sowie allem und jedem gegenüber aufgeschlossen ist. Deshalb habe ich überlegt, ob ich den ASV als Ringer und Trainer unterstützen soll. Meine Frau hat mir die Entscheidung leicht gemacht. Sie möchte mich ringen sehen und ist mir eine große Stütze, denn sie nimmt es in Kauf, dass ich drei bis viermal die Woche abends trainiere. Außerdem möchte ich meinem Sohn ein Vorbild sein“, fasst Ackermann seinen Entschluss, den ASV Hof zu unterstützen, zusammen.

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