13. December 2017

ASV Hof Jugend mit sechs Podestplätzen in Gelenau

Das ASV-Team: Annalena Pohl, Nick Hartung, Keanu Muric, Luca Bauer, Kilian Käppel, Kevin Wojewutko, Trainer Thomas Friedrich, vorne Lion Muric
Erfolgreicher Ringer-Nachwuchs
Bei sommerlichen Temperaturen reisten sechs Nachwuchsringer des ASV Hof nach Gelenau zum hervorragend organisierten Erzgebirgscup, der im griechisch-römischen Stil ausgetragen wurde. Alle ASV-Teilnehmer konnten sich in Gelenau ausnahmslos aufs Podest ringen, was für große Freude im Trainerteam der Hofer Ringer sorgte. Dass dieses Turnier einen hohen Stellenwert hat, zeigte die Teilnahme verschiedener Mannschaften aus Tschechien und Polen, die zum Teil mit Nationalkaderringern antraten und das Niveau dieses Turniers deutlich steigerten.
In der D-Jugend bis 29 kg konnte Keanu Muric einen guten dritten Rang erringen. Mit etwas mehr Glück wär sicherlich eine bessere Platzierung möglich gewesen. Anfangs wurde Annalena Pohl, als eines von zwei Mädchen des gesamten Turniers, von den Jungs ihrer Gewichtsklasse noch belächelt, allerdings legte sich das bereits nach dem zweiten Kamp. Annalena Pohl wurde erst im Finalkampf knapp nach Punkten besiegt und wurde Zweite.
In der C-Jugend bis 29 kg konnte Kevin Wojewutko auch in der ungeliebten Stilart gut mit ringen und wurde ebenfalls Zweiter. Als ein Sieggarant in der Klasse bis 38 kg erweist sich zurzeit Nick Hartung, der auch im griechisch-römischen Stil sehr gute Leistungen abruft. Im stärksten Teilnehmerfeld wurde er Turniersieger und sicherte sich außerdem die Auszeichnung des technisch besten Ringers.
In der B-Jugend konnte Kilian Käppel bis 46 kg durch eine Leistungssteigerung auf sich aufmerksam machen und wurde sehr guter Dritter. Luca Bauer steigerte sich von Kampf zu Kampf und traf im Finale gegen den tschechischen Meister und Nationalkaderringer Jiri Janda. Nach anfänglichem Abtasten konnte Janda durch einen Kopfklammerwurf eine hohe Wertung erzielen. Der ASVler kämpfte sich zurück, musste aber am Ende eine 4:2-Niederlage hinnehmen und wurde Zweiter.
Wolfgang Fleischer, Präsident